In the Media: Ā«Das WEC-Rennen in SilverstoneĀ»

Nach einem sechs Stunden dauernden Rennkrimi in Silverstone brachte Neel Jani (CH) den Porsche 919 Hybrid, den er sich mit Romain Dumas (FR) und Marc Lieb (DE) teilt, auf Platz zwei hinter Sieger Audi ins Ziel. Alle drei in der Klassen für Le-Mans-Prototypen engagierten Hersteller – Audi, Porsche und Toyota mussten beim Auftaktrennen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Großbritannien Rückschläge hinnehmen.

Besonders dramatisch traf es Porsche: Nach rund zwei Stunden schied der 919 Hybrid des Weltmeister-Trios Timo Bernhard (DE), Brendon (NZ) und Mark Webber (AU) durch Unfall aus. Hartley war beim Überrunden mit einem GT-Rennwagen kollidiert. Beide Fahrer überstanden den spektakulären Unfall unverletzt. Zeigte sich das Wetter an den Vortagen mit Regen und sogar Schnee sehr wechselhaft, so starteten die beiden 919 von Titelverteidiger Porsche am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein von den Plätzen drei und vier zum ersten von neun WM-Läufen. Seine Konkurrenzfähigkeit stellte der innovative Hybrid-Rennwagen mit der schnellsten Rennrunde (1.40,303 min) unter Beweis, gefahren von Neel Jani.